EnergyOptimizer RSShttp://www.energyoptimizer.chumbraco 2.1.6enKein "Windkraft-Wildwest" im Berner Jurahttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/kein-windkraft-wildwest-im-berner-jura@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/kein-windkraft-wildwest-im-berner-jura Mit einer Motion haben der Bieler FDP-Grossrat Peter Moser und sein Parteikollege Peter Flück aus Brienz im Namen der FDP-Fraktion die Regierung aufgefordert, einen mit den Nachbarkantonen abgestimmten kantonalen Windrichtplan zu erarbeiten. Darin sollten jene Gebiete bezeichnet werden, in denen die Errichtung von Windturbinen zulässig ist. Denn durch die geänderte Subventionspraxis des Bundes sei ein eigentliches "Wildwest" mit Windturbinen entstanden. Die Regierung lehnt die Motion aber ab. Sie sieht keine Notwendigkeit dafür, weil bereits klare planerische Vorgaben vorhanden seien. Auch ein Moratorium für die Bewilligung von Windturbinen lehnt der Regierungsrat ab.

Bieler Tagblatt

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SBB bleibt Besitzerin des Etzelwerkshttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/sbb-bleibt-besitzerin-des-etzelwerks@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/sbb-bleibt-besitzerin-des-etzelwerks 2009 hatte das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) entschieden, dass der Besitz an den Kraftwerkanlagen nach Ende der Konzession nicht automatisch an die betroffenen Gemeinwesen übergeht (Heimfall).

Früheres Heimfallrecht

Das Bundesverwaltungsgericht hat die dagegen erhobene Beschwerde der drei Kantone und der beiden Bezirke nun abgewiesen. Der Entscheid kann noch beim Bundesgericht angefochten werden. Gemäss dem Urteil aus Bern ergibt sich ein Heimfallrecht weder aus den Konzessionsvereinbarungen noch aus deren Entstehungsgeschichte.

Ein Heimfallrecht sei lediglich auf Ende einer ersten Konzessionsperiode von 50 Jahren vereinbart worden. Durch die Ausübung der Verlängerungsoption von 30 Jahren 1987 durch die SBB sei das Heimfallrecht indessen dahingefallen. Insgesamt habe das UVEK bei seinem Entscheid die Überprüfungspflicht korrekt ausgeübt.

14 Prozent des Bahnstroms

Das Etzelwerk in Altendorf SZ produziert 14 Prozent des SBB-Bahnstroms. Ihm kommt für die Versorgung der Ostschweiz, der Zentralschweiz und des Raumes Zürich eine wichtige Rolle zu. 1919 und 1929 erteilten die Kantone Zug, Schwyz und Zürich den SBB die Konzession. 1937 nahm das Etzelwerk dann den Betrieb auf.

Ihren Entscheid von 2007, den Konzessionsvertrag mit der SBB nach 2017 nicht mehr zu verlängern, hatten die Kantone Schwyz, Zürich und Zug mit öffentlichen Interessen und einer möglichen Stromknappheit begründet. (Urteil A-169/2010 vom 11.2.2011)

wirtschaft.ch

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Energiestädte: Erstfeld UR hat den tiefsten Verbrauchhttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/energiestaedte-erstfeld-ur-hat-den-tiefsten-verbrauch@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/energiestaedte-erstfeld-ur-hat-den-tiefsten-verbrauch Am sparsamsten sind die Bewohnerinnen und Bewohner von Erstfeld UR: Sie verbrauchen durchschnittlich 3400 Watt. An zweiter Stelle folgt Buchs SG mit 4200 Watt, und Illnau-Effretikon teilt sich den dritten Platz mit dem liechtensteinischen Planken. Beide verbrauchen pro Einwohner 4500 Watt.

Mit 5000 Watt bilden Zürich und Vevey VD das Schlusslicht. Allerdings, so hält EnergieSchweiz in der Medienmitteilung fest, beeinflussten die unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen der Städte den Energieverbrauch massgeblich. Zürich habe somit eine «weniger vorteilhafte Ausgangslage» als beispielsweise Erstfeld.

Weiter Weg zu 2000-Watt-Gesellschaft

Das Projekt «Energiestädte auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft» wurde vor rund einem Jahr lanciert. Es ist Teil des Bundesprogramms «EnergieSchweiz für Gemeinden» und ermöglicht es Städten, ihren Energieverbrauch mit dem Durchschnittswert von 6300 Watt zu vergleichen. Aus den 250 Energiestädten wurden sechs Pionierstädte ausgewählt.

Gemessen und berechnet wurde der Verbrauch von fossilen Energieträgern wie Heizöl und Gas, von Treibstoffen, Strom und erneuerbaren Energien und Abwärmenutzung.

 

greeninvestment.ch

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Nun ist es amtlich: Die Stromtarife sind zu hochhttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/nun-ist-es-amtlich-die-stromtarife-sind-zu-hoch@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/nun-ist-es-amtlich-die-stromtarife-sind-zu-hoch Im kommenden Jahr werden die Stromtarife für Haushalte und Gewerbe erneut steigen, für Private um rund 2 Prozent und für Unternehmen um 3 bis 4 Prozent. Daran ändere die Korrektur durch die ElCom nichts, sagte Sekretär Frank Rutschmann gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Weil die ElCom die Senkung im Juni vorsorglich angeordnet habe, sei sie in die Tarife bereits eingerechnet worden. Je nach Wohnort und Stromversorger falle die Erhöhung unterschiedlich hoch aus.

Einige Eigentümer des Übertragungsnetzes und auch die nationale Stromnetz-Betreiberin Swissgrid haben nach Einschätzung der ElCom die deklarierten Kosten für die Netznutzung zu hoch angesetzt. Die Kosten werden nun um rund 18 Prozent oder 62 Millionen von 350 auf 288 Millionen Franken gekürzt, wie die ElCom mitteilte.

Allerdings zeigten die Untersuchungsresultate laut der ElCom, dass die Tarife noch mehr hätten gesenkt werden müssen. Diese Differenz werde die Stromtarife in den Jahren 2012 bis 2014 dämpfen, sagte Rutschmann dazu.

Vor Bundesgericht anfechtbar

Anfang Mai hatte Swissgrid angekündigt, dass die Nutzung des Stromnetzes 2011 um 8 Prozent teurer werde als 2010. Die Tarife der Swissgrid waren bereits in den vergangenen beiden Jahren jeweils heftig umstritten. Auch damals hatte die ElCom ein Veto eingelegt gegen die angekündigte Erhöhung.

Swissgrid ging - gemeinsam mit Stromproduzenten - mit Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht dagegen vor. Dieses kam zum Schluss, dass den Kraftwerken 2009 zu Unrecht 200 Millionen Franken für Systemdienstleistungen - Energiereserven für Ausfälle und Schwankungen - verrechnet wurden.

Auch diese Kosten seien in der Erhöhung für 2011 teilweise schon enthalten, sagte Rutschmann. Die nun verfügten Tarife können vor Bundesverwaltungsgericht angefochten werden. Rutschmann rechnet damit, dass die Branche die Verfügung anfechten wird. Allfälligen Beschwerden wurde die aufschiebende Wirkung im Voraus entzogen.

Ob Swissgrid Einsprache erheben wird, liess ihr Sprecher Thomas Hegglin am Montag offen. Das Dokument werde eingehend geprüft, bevor über das weitere Vorgehen entschieden werde.

wirtschaft.ch

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Neue Kernkraftwerke: Gemäss ENSI sind alle drei Standorte geeignethttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/neue-kernkraftwerke-gemaess-ensi-sind-alle-drei-standorte-geeignet@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/neue-kernkraftwerke-gemaess-ensi-sind-alle-drei-standorte-geeignet Am 9. Juni 2008 reichte die Kernkraftwerk Niederamt AG dem Bundesamt für Energie das Rahmenbewilligungsgesuch für sein Neubauprojekt ein. Dieses soll neben der bestehenden Anlage von Gösgen gebaut werden. Am 4. Dezember 2008 reichten auch die Ersatz Kernkraftwerk Beznau AG und die Ersatz Kernkraftwerk Mühleberg AG je ein Rahmenbewilligungsgesuch für Neubauprojekte in Beznau und in Mühleberg ein. Die Projektanten möchten die bestehenden Anlagen nach einer kurzen Phase des Parallelbetriebs durch einen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft ersetzen. Bei den drei Neubauprojekten handelt es sich um Kernkraftwerke mit Leichtwasserreaktoren, die mit einem Hybridkühlturm betrieben werden sollen. Die geplante elektrische Leistung der neuen Kernkraftwerke ist wesentlich höher als die der bestehenden Anlagen.

Als zuständige Aufsichtsbehörde des Bundes hat das ENSI für jedes Rahmenbewilligungsgesuch ein Gutachten erstellt, in dem die Fragen der nuklearen Sicherheit, des Sabotage- und Terrorschutzes sowie der späteren Stilllegung und Entsorgung der radioaktiven Abfälle behandelt werden. Die Gutachten des ENSI bilden eine Grundlage für den Entscheid des Bundesrats über die Erteilung der Rahmenbewilligungen.

Was wurde überprüft?

Das ENSI hat die Gesuchsunterlagen darauf überprüft, ob sie vollständig, nachvollziehbar und sachlich richtig sind. Auch hat das ENSI die Einhaltung gesetzlicher und internationaler Anforderungen an eine Standortbeurteilung geprüft.

Rechtliche Voraussetzungen erfüllt

In seinen drei Gutachten beurteilt das ENSI die Angaben der Gesuchssteller für ein Rahmenbewilligungsgesuch als technisch fundiert und ausreichend. Die gesetzlichen Anforderungen werden erfüllt, dies insbesondere auch hinsichtlich der Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Der Schutz von Mensch und Umwelt vor Radioaktivität kann während der Betriebs- und Nachbetriebsphase sichergestellt werden.

Standorte grundsätzlich geeignet, weitere Abklärungen zur Erdbebengefährdung

Keiner der drei Standorte weist Eigenschaften auf, die den Bau eines neuen Kernkraftwerks grundsätzlich in Frage stellen. Bei der Überprüfung der Gesuchsunterlagen hat das ENSI dennoch Sachverhalte festgestellt, die einer weiteren Klärung bedürfen. Daraus hat das ENSI Anträge für Auflagen abgeleitet. Das ENSI fordert von den Gesuchsstellern insbesondere weitere Abklärungen zur genaueren Bestimmung der Erdbebengefährdung der Standorte. Diese Daten sollen nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik bei der seismischen Auslegung der Neuanlagen berücksichtigt werden.

Mitte 2011 erfolgt öffentliche Auflage aller Unterlagen

Bis Ende Jahr wird die Kommission für nukleare Sicherheit (KNS), die das Departement UVEK und den Bundesrat in grundsätzlichen Fragen zur nuklearen Sicherheit berät, zu den Gutachten des ENSI Stellung nehmen. Anfang 2011 erhalten die Kantone Gelegenheit sich zu den drei Rahmenbewilligungsgesuchen zu äussern. Die öffentliche Auflage aller Unterlagen erfolgt Mitte 2011. Voraussichtlich Mitte 2012 wird der Bundesrat über die Erteilung der Rahmenbewilligungen entscheiden. Die Entscheide des Bundesrats müssen danach von National- und Ständerat genehmigt werden. Der Beschluss der Bundesversammlung unterliegt dem fakultativen Referendum, das Schweizer Stimmvolk hat also das letzte Wort zu den Neubauprojekten. Eine Volksabstimmung könnte voraussichtlich gegen Ende 2013 stattfinden.

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Solar Impulse stellt drei Weltrekorde aufhttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/solar-impulse-stellt-drei-weltrekorde-auf@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/solar-impulse-stellt-drei-weltrekorde-aufDie internationale aeronautische Föderation (FAI) anerkannte die Rekorde, wie der Aero-Club der Schweiz (AeCS) am Freitag mitteilte. Der AeCS hatte den Rekordflug im vergangenen Sommer beaufsichtigt.

In der Nacht auf den 8. Juli flog die Solar Impulse mit Sonnenenergie, die während des Tages in Batterien gespeichert worden war. Beim ersten Nachtflug überhaupt erreichte das Flugzeug die Rekordhöhe von 9235 Metern, wobei es einen Höhenanstieg von 8744 Metern schaffte.

26 Stunden in der Luft

Pilot André Borschberg war mit dem Solarflugzeug während 26 Stunden, 10 Minuten und 19 Sekunden in der Luft - auch das bedeutete einen Weltrekord. Dabei verzeichnete die Solar Impulse eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 43 Kilometern pro Stunde - ihre Höchstgeschwindigkeit betrug 126 Stundenkilometer.

Der Flug war auch eine logistische Herausforderung für den Piloten: In der Luft ernährte er sich von Sandwiches, Milchreis und Energieriegel. Wasser hätte er via einen Schlauch aus einem Sack trinken sollen. Doch das Wasser gefror, so dass Borschberg einige Stunden durstig weiterfliegen musste.

Ziel von Piccard und seinem Team ist es, mit "Solar Impulse" im Jahr 2013 die Welt zu umrunden. Das Solarflugzeug hat eine Spannweite von 63,4 Metern und wiegt dank einem Karbonfasergerüst lediglich 1600 Kilogramm. Auf der Oberfläche der Flügel sind 12'000 Silizium-Zellen eingelassen, welche die nötige Energie produzieren.]]>
Energien IEA sagt deutlichen Anstieg erneuerbarer Energien voraushttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/energien-iea-sagt-deutlichen-anstieg-erneuerbarer-energien-voraus@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/energien-iea-sagt-deutlichen-anstieg-erneuerbarer-energien-voraus Ihr Anteil am Energiemix werde bis 2035 von 7 auf 14 Prozent steigen, sagte die IEA im Welt-Energiebericht, der am Dienstag in London vorgestellt wurde. Öl wird dagegen statt 33 Prozent nur noch 28 Prozent des Energiemixes ausmachen. Ein Grund dafür sind laut IEA die hohen Preise. Laut dem IEA-Szenario soll ein Barrel (159 Liter) Rohöl 2035 durchschnittlich 113 US-Dollar kosten. 2009 - in der Mitte der Wirtschaftskrise - waren es nur rund 60 US-Dollar, 2008 war der Preis aber auf fast 150 Dollar geklettert. Der Anteil der Atomkraft steigt laut IEA voraussichtlich leicht von sechs Prozent im Jahr 2008 auf acht Prozent im Jahr 2035. Grosse Ungewissheit IEA-Direktor Nobuo Tanaka sagte, die Welt stehe hinsichtlich der Energieversorgung vor einer «noch nie dagewesenen Ungewissheit». Die beim Klimagipfel in Kopenhagen Ende vergangenen Jahres beschlossenen Massnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung sowie die Abkommen der G- 20 zum Abbau von Subventionen seien zwar positive Schritte. Sie seien jedoch nicht ausreichend, um eine effiziente Nutzung der zur Verfügung stehenden Energie zu garantieren. Nach Einschätzung der IEA wird der globale Bedarf an Erdöl bis zum Jahr 2035 auf 99 Mio. Barrel pro Tag ansteigen. Das wären täglich 15 Mio. Barrel mehr als noch 2009. Ein grosser Teil des zusätzlichen Bedarfs werde voraussichtlich auf China zurückzuführen sein, heisst es in dem Bericht. Grosse Nachfrage aus China Die aktuelle Prognose ist allerdings niedriger als die aus dem vergangenen Jahr, als die IAE noch einen Anstieg auf täglich 105 Mio. Barrel bis zum Jahr 2030 voraussagte. Dennoch bleiben die USA, die bis 2009 die Liste der Energieverbraucher anführten, laut IEA hinter China auch 2035 auf dem zweiten Platz. Insgesamt steigt der Prognose zufolge der weltweite Primärenergieverbrauch zwischen 2008 und 2035 um 36 Prozent, was einem durchschnittlichen Wachstum von 1,2 Prozent pro Jahr entspricht. Das ist weniger als der Anstieg in den vergangenen 27 Jahren, der bei zwei Prozent jährlich lag. Scharfe Kritik übte die IEA an der Erklärung des Welt- Klimagipfels in Kopenhagen Ende vergangenen Jahres. «Mangelnder Ehrgeiz» mache Zusatzinvestitionen von einer Billion Dollar nötig, um Schaden für das Weltklima abzuwenden. Da die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen werde, gehe auch der CO2-Ausstoss weiter nach oben.

Tagesanzeiger

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Grünliberale lancieren erste Volksinitiative (1)http://www.energyoptimizer.ch/de/news/gruenliberale-lancieren-erste-volksinitiative-(1)@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/gruenliberale-lancieren-erste-volksinitiative-(1) Gesellschaft über die konsequente Ausrichtung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz führt. Monetäre Anreize sollen den gewünschten Wandel bewirken, weshalb die neue Steuer den inländischen Verbrauch nicht erneuerbarer Energie belasten soll. Gleichzeitig soll die Mehrwertsteuer abgeschafft werden.

Weiter beschlossen die glp-Delegierten deutlich die Nein-Parole zur Ausschaffungsinititive, die Ja-Parole zum Gegenvorschlag und auch die Nein-Parole zur Steuergerechtigkeitsinitiative.

Die Tagespräsidentin Franziska Schöni-Affolter (Fraktionspräsidentin Grossrat Kanton Bern) begrüsste die nationalen Delegierten zur Versammlung in Biel. Herzlich willkommen heisste sie insbesondere die neue Sektion Kanton Genf, die Ende September 2010 gegründet und an der Versammlung als 14. Sektion der glp Schweiz von den Delegierten aufgenommen wurde.

Parolenfassung

Gastreferent Martin Baltisser (Generalsekretär SVP) und Thomas Weibel (Nationalrat glp) hielten zwei Eingangsreferate zur Ausschaffungsinitiative bzw. zum Gegenvorschlag. Nach einer spannenden Fragerunde mit Fragen an beide Referenten beschlossen die Delegierten mit 87:1 ein Nein zur Ausschaffungsinitiative und mit 73:13 ein JA zum Gegenvorschlag.

Mit 85:0 Stimmen geben die Grünliberalen bei der Stichfrage dem Gegenvorschlag den Vorzug. Die Grünliberalen finden eine Anpassung, wie die Respektieren von Schweizer Werten, Gepflogenheiten und Rechten von der zuwandernden Bevölkerung selbstverständlich. Anders als die Initianten der Initiative erachten die glp Delegierten Ausländerinnen und Ausländer bzw. eine gut durchmischte Bevölkerung primär als eine Bereicherung. Aus Sicht der Grünliberalen setzt ein gut funktionierendes Zusammenleben Leistungen von Migrantinnen und Migranten voraus, bedingt aber auch Offenheit der
Schweizer Bevölkerung und Engagement auf allen Ebenen. Eine Nichtrespektierung der Regeln muss Konsequenzen haben.

Ebenfalls für die Befürwortung des Gegenvorschlages spricht aus Sicht der Grünliberalen der Bezug zu den internationalen Verpflichtungen. Grundprinzipien des Völkerrechtes oder der Bundesverfassung dürfen in keinem Fall verletzt werden.

Etwas weniger deutlich haben die Delegierten mit 65:11 bei 13 Enthaltungen die Nein-Parole zur Steuergerechtigkeitsinitiative beschlossen. Markus Stadler, glp-Ständerat, präsentierte anhand von Beispielen, dass gelebter Föderalismus ein wertvolles Instrument des Schweizer Staates aber auch der fiskalen Politik sei. Bereits heute stünden mit dem Finanzausgleich und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen ein ausreichendes Instrumentarium zur Verfügung, um dem stattfindenden und gesunden Steuerwettbewerb der Kantone zu begegnen. An der kantonalen Steuerhoheit soll deshalb nicht gerüttelt werden.

Ökologische Steuerreform

Um der Bedrohung durch den Klimawandel aktiv und wirksam entgegenzutreten und gleichzeitig auch die sich daraus ergebenden Chancen für den Werk- und Denkplatz Schweiz zu nutzen, wollen die Grünliberalen eine ökologische Steuerreform lancieren. Nicht erneuerbare Energien sollen neu mit einer Energiesteuer belastet werden. Die Erhöhung der Preise soll einen wirksamen Anreiz zum Energiesparen auslösen. Dieser Anreiz führt dazu, dass bei neuen Investitionen der Energieeffizienz einen höheren Stellenwert beigemessen wird als bisher.

Die positiven Auswirkungen sind vielseitig: Die Energiesteuer auf nicht erneuerbaren Energieträgern unterstützt wirksam die Entwicklung neuer Energiespartechnologien, so dass die Schweiz in diesem Bereich die Technologieführerschaft übernimmt. Zudem ermöglichen sich dadurch neue Chancen für den Export von neuen Technologien speziell im Cleantechbereich. Dies sichert langfristig zahlreiche attraktive Arbeitsplätze und insgesamt unseren Wohlstand. Die Nichtbelastung der erneuerbaren Energie bewirkt, dass diese einen deutlichen Wettbewerbsvorteil erhält und ihre Produktion gefördert wird. Die Nachfrage nach erneuerbarer Energie wird steigen und es darf damit gerechnet werden, dass die im In- und Ausland produzierte und im Inland verbrauchte erneuerbare Energie rasch und stark zunimmt. Zusammen mit der höheren Energieeffizienz kann die Produktion von Strom aus erneuerbarer Energie ein Ausmass annehmen, so dass die in den nächsten Jahrzehnten in der Schweiz auslaufenden Kernkraftwerke nicht durch neue ersetzt werden müssen.

Der reduzierte Energieverbrauch und die gleichzeitige Ausdehnung der Produktion erneuerbarer Energie im In- und Ausland führen dazu, dass die Schweiz immer weniger von Erdöl- und Gasimporten abhängig wird und sich der Wohlstandsabfluss in Öl- und Uranmonopolstaaten deutlich reduzieren lässt. Parallel wird auch der CO2-Ausstoss markant zurückgehen und die CO2-Verminderungsziele zur Bewältigung des Klimawandels können mit marktwirtschaftlichen Elementen erreicht werden.

Damit die steuerliche Belastung nicht steigt, soll gleichzeitig die Mehrwertsteuer abgeschafft werden. Die Abschaffung der MWST bewirkt, dass rund 320‘000 Unternehmen – vor allem KMUs – von einer enormen administrativen Belastung und teilweise erheblichen Wettbewerbsverzerrungen befreit werden. Für den Endverbraucher findet eine finanzielle Entlastung bei allen Investitions- und Konsumgütern sowie den Dienstleistungen statt, die der Mehrbelastung durch die Energiesteuer im Durchschnitt entspricht. Insgesamt steht den Konsumenten somit nicht weniger Kaufkraft zur freien Verfügung als vor dem Umstieg von der MWST auf die Energiesteuer.

Durch den gänzlichen Verzicht der MWST-Verwaltung werden erhebliche finanzielle Mittel frei, die für sinnvollere Zwecke zur Verfügung stehen. Die Erhebung einer Energiesteuer auf nicht erneuerbaren Energien ist im Gegenzug simpel, da diese Energien allesamt importiert werden müssen und daher direkt bei der Einfuhr durch die Zollverwaltung erhoben werden kann.

Die Grünliberalen sind überzeugt; dass die Schweizerische Stromversorgung konsequent auf erneuerbare Energie und Energieeffizienz auszurichten ist. Nur so, kann der ökonomisch und ökologisch sinnvolle Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft eingeschlagen werden. Die heute lancierte Initiative setzt die richtigen ökologischen und monetären Anreize dazu und schafft gleichzeitig langfristige Wettbewerbsvorteile für die Schweizer Wirtschaft.

Verabschiedung & Begrüssung

Jan Flückiger, ehemaliger Generalsekretär und Parteipräsident der glp Bern wurde unter herzlichem Applaus für seine wertvollen Dienste verdankt. Jan Flückiger prägte mit seiner engagierten Art die erste Phase des nationalen Generalsekretariat eine essentielle Zeit der nationalen Partei.

Neu bei der Grünliberalen Partei ist die Sektion Genf, die von den Delegierten einstimmig als kantonale glp Sektion aufgenommen wurde. Ebenso haben die Delegierten folgende Mitglieder in den nationalen Vorstand nachgewählt: Stève Piaget (BS), Laurent Seydoux (GE), Marc Walpoth (GE), Werner Anderegg (SG), Pierre Cherbuin (VD).

Quelle: Bieler Tagblatt]]>
Solarenergie: Sich selbst regenerierendes photoelektrochemisches Element gebauthttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/solarenergie-sich-selbst-regenerierendes-photoelektrochemisches-element-gebaut@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/solarenergie-sich-selbst-regenerierendes-photoelektrochemisches-element-gebaut Die Natur verfügt über einen effizienten Mechanismus, um diese Moleküle zu wieder herzustellen. Michael Strano und seine Kollegen vom Massachussetts Institute of Technology haben es nun geschafft, diesen Prozess nanotechnologisch nachzuahmen. Das Nanosystem besteht aus sieben kleineren Teilen.

Diese schwimmen in einer Flüssigkeit, die eine bestimmte Substanz enthält und geben bei Lichteinfall Elektronen an Kohlenstoffröhren ab. Zerfallen die Nanosysteme, muss man nur die Substanz mittels einer Membran heraus filtern und das System setzt sich wieder zusammen. Der Wirkungsgrad liegt bei 40 Prozent.

shortnews

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Hightech-Anzug für Solar-Weltumrundunghttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/hightech-anzug-fuer-solar-weltumrundung@updateDatehttp://www.energyoptimizer.ch/de/news/hightech-anzug-fuer-solar-weltumrundung Bertrand Piccard und André Borschberg wollen 2013 mit dem Flugzeug Solar Impulse die Welt umrunden. Ohne Zwischenlandung werden sie rund um die Uhr extremsten Bedingungen ausgesetzt sein. In der Nacht sinkt die Temperatur im nicht isolierten Solarflugzeug etwa bis auf minus 20 Grad. Damit die Piloten diesem Härtetest standhalten, hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungs-Anstalt Empa in St. Gallen einen Hightech-Anzug entwickelt. «Der Spezialanzug funktioniert wie das Federkleid eines Vogels», sagt Markus Weder vom Fachbereich Bekleidungsphysiologie. Bei Kälte plustere er sich auf, um zu isolieren, bei Wärme gehe die Luft wieder aus dem Anzug heraus, erklärt Weder. Für die Füllung wurden Gänsedaunen in je zwei Kammern an den Armen, Beinen und am Bauch verwendet.

Im Juli kamen die Hightech-Anzüge aus der Ostschweiz erstmals bei einem Probeflug mit der Solar Impulse von Borschberg zum Einsatz. Die Premiere verlief sehr gut, freut sich Weder: «Nun laufen noch weitere Tests in der Empa-Klimakammer, um letzte Verbesserungen am Anzug vorzunehmen.»

20min.ch

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